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Die Tier- und Pflanzenwelt Indiens ist vielfältig und reich von den Tropen im Süden bis zu über 5000 m hohen Bergen des Himalaja im Norden. Der Süden Indiens mit den Staaten Kerala und Tamil Nadu ist ein besonders schönes, tropisches Paradies mit unendlich vielen Kokosnusspalmen, hübschen Stränden, geschäftigen Städten, Teeplantagen in den Bergen der Western Ghats und freundlichen, interessierten Menschen. Das Klima ist ganzjährig warm bis heiß, in den Bergen angenehm. Die beste Reisezeit ist nach dem Monsun von Oktober bis März/April. Danach beginnt die heiße Zeit bis die nächste Regenzeit ein kleines bisschen Abkühlung bringt. |
| Diese Reise durch den Süden Indiens ist optimal für alle, die Indien, seinen Bewohnern und seiner Natur wirklich nahe kommen wollen. | |
| Wir führen dich zu den schönsten und interessantesten Plätzen in Kerala und Tamil Nadu. Wir nehmen uns ganz bewusst Zeit für jeden Ort, um die Eindrücke in uns aufzunehmen und etwas zu unternehmen vor Ort. Auch kürzere Distanzen können bei den indischen Straßenverhältnissen längere Zeit in Anspruch nehmen. Daher ist unsere Route so ausgewählt, dass du nicht zu lang und auch nicht jeden Tag im Auto verbringst. Unser Programm bietet jede Menge Highlights und jeden Tag etwas Neues zu entdecken und zu erfahren. Wir wandern durch den Dschungel, relaxen am Strand und suchen den Kontakt mit der Bevölkerung. Dieser ist an verschieden Stellen in unserem Programm eingeplant oder entsteht ganz spontan während unsere Tour. |
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Mit unserer Tour erlebst du:
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| Indienanfänger sind bei dieser Reise in den Süden Indiens genau richtig. Hier wirst du einfühlsam in dieses Land eingeführt und lernst die Kultur und Religion des Landes kennen. | |
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Vor allem auf Wanderungen in den wunderschönen Naturreservaten
Indiens mit tropischen Regenwäldern, Riesenbambussen und
offenem Trockenwald entdeckst du die Pflanzen und Tiere Indiens.
Ein echtes Abendteuer mit Bauchgribbeln ist Suche nach wildlebenden Elefanten und Bisons. Auch die Nacht im Dschungel in einer kleinen Hütte lässt uns die Wildnis ganz nah spüren mit all ihren Geräuschen und Gerüchen. Ganz anders ist der Großstadtdschungel von Madurai. Die Erkundung der alten Stadt mit ihrem berühmten Tempel, den vielen heiligen Kühen auf den Straßen, den Märkten und tausenden von Menschen ist ein ganz besonderes Erlebnis, die Stadtrundfahrt mit einem Fahrradtaxi ebenfalls. |
| Ein beeindruckender Tag wird auch die Jeepfahrt durch die Dörfer von Tamil Nadu, wo du das Leben der einfachen Menschen kennen lernst, unter einem heiligen Wasserfall baden kannst und die Nacht in einer Hängematte unterm Sternenhimmel verbringst. Nicht zuletzt ist natürlich das Essen in Indien eine scharfe Herausforderung für unsere Zungen. Während unserer Reise probieren wir alles durch und kochen auch mal selbst mit einer indischen Familie zusammen. Entspannung und Erholung gibt es am Strand von Varkala und auf dem Hausboot, auf dem wir auch die Nacht verbringen. |
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| Unsere Reise ist gut abgestimmt von Abendteuer bis Erholung haben wir alles dabei und ganz wichtig dabei ist, dass du Indien siehst, hörst, schmeckst und fühlst und einen unvergesslichen Urlaub in diesem unglaublichen Land hast. Die Eindrücke, die du hier sammelst werden dich noch lange begleiten, Indiens Farben noch lange auf deinen Fotos leuchten. | |
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Reisebeschreibung:
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| 1. Tag: Ankunft in Cochin | |
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| Ankunft in Cochin. Wir nehmen dich am Flughafen in Empfang. Von hier geht es mit dem Taxi nach Cochin und zuerst einmal in unsere Unterkunft in einem Home Stay, einer Familienpension. Du hast nun etwas Zeit, dich vom Flug zu erholen. Anschließend führen wir dich zu deinem ersten original indischen Essen aus. Auf einer kleinen Tour mit einer Autorikscha erkunden wir am Nachmittag den kleinen, gemütlichen Ort Cochin. | |
| Später schauen wir den Fischern bei den Chinesischen Fischernetzen (riesige Tauchnetze) zu, wie sie ihren Fang herausholen. Gegen Abend kommen auch die Fischer vom Meer. An deren Marktständen entlang der Uferstraße können wir die frischen Fänge begutachten und die Fische für unser Abendbrot aussuchen. Jetzt muss natürlich noch hart um den Preis verhandelt werden. Die Inder sind ja berühmt für ihr Feilschen und Verhandeln. Den erstandenen Fisch und weitere leckere Gerichte bereitet heute Abend eine Familie für uns zu. |
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| In typisch indischer Atmosphäre genießt ihr das hausgemachte Essen und könnt ja gerne die ersten Versuche unternehmen, die Mahlzeit mit der Hand zu essen. | |
| 2. Tag: Allepy - Hausboot über Seen und durch Kanäle der Backwaters | |
| Toast, Butter, Marmelade? So sieht kein indisches Frühstück aus. Parrotha, Idli, Omelett und herzhafte Churries kommen hier am Morgen auf den Teller. Wir wollen alles ausprobieren und fangen heute an in einem kleinen Restaurant. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Auto in die wunderschöne Backwaters-Region Süd- Indiens. Ein Meer von Kokospalmen ist durchzogen von Kanälen und Seen. Kleine und große Inseln bieten den Menschen, die hier leben, Platz für ihre Häuser und etwas Landwirtschaft. Auf den größeren Flächen wird Reis angebaut. Außerdem spielt natürlich der Fischfang eine große Rolle für das Leben der Menschen. Ehemalige Reisboote wurden zu komfortablen Hausbooten umgebaut mit Veranda, Doppelbettzimmer und Badezimmer. |
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Es gibt keine entspannendere Art, diese wunderschöne Landschaft zu entdecken, als mit dem Hausboot über das Wasser zu gleiten. Gegen Mittag ziehen wir in unser Hausboot ein. Die Bootscrew wird sich um uns kümmern und uns köstlich bekochen. Wir fahren durch die Kanäle, halten an schönen Plätzen für einen kleinen Landgang und verbringen die Nacht auf dem Boot, schlafen beim Plätschern des Wassers und dem Rufen der Wasservögel ein. |
| 3. Tag: Munnar auf 1200m in den Teeplantagen | |
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Wir genießen unser Frühstück auf dem Hausboot mit Blick auf das von Kokusnuss-palmen gesäumte Wasser. Anschließend geht es mit dem Taxi eine wunderschöne Fahrt nach Munnar. Wir entfliehen der Hitze Cochins und kühlen uns in dem über 1000m hoch in den Western Gaths gelegenen Munnar ab. |
| Auf dem Weg dorthin halten wir an verschiedenen Aussichtspunkten an. Unser Mittagessen nehmen wir unterwegs ein. In Munnar beziehen wir zunächst unsere Zimmer, die anstatt mit Ventilatoren, wie in Cochin, mit Kuscheldecken ausgestattet sind. | |
| Am Nachmittag unternehmen wir mit dem Auto eine Fahrt in die Umgebung des beschaulichen Ortes Munnar, der inmitten von Teeplantagen liegt. Es geht noch weiter die Berge hinauf, die wie mit Teppichen überzogen hellgrün in der Sonne leuchten. Den Abend verbringen wir in der kleinen, aber doch geschäftigen Stadt, probieren von den köstlichen Snacks, die an den Straßenständen verkauft werden und essen Abendbrot in einem Restaurant in der Stadt. Du hast Zeit, die Marktstraße entlang zu schlendern und in die Geschäfte zu schauen. |
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| 4. Tag: Bergwanderung in Munnar | |
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Heute geht es früh raus. Nach einem kleinen indischen Frühstück starten wir zu einer Wanderung in die fantastische Bergwelt um Munnar herum. Wir überqueren Grasland, ersteigen Berge, genießen die tollen Ausblicke auf die mit Teeplantagen überzogenen Berge und in die Täler. In windgeschützten Bereichen gibt es kleine Rhododendron Wälder und weitere schöne Bergpflanzen zu bewundern. Manchmal werden Elefanten in den Grasländern gesichtet. Auf über 2000m Höhe, auf dem Gipfel eines Berges gibt es Mittag. Der Ausblick von hier ist fantastisch. Nach einem weiteren Hügel steigen wir langsam wieder ab, durchqueren die Teeplantagen, können den Teepflückern bei der Arbeit zusehen und erfahren Einiges über deren Arbeit und Leben. Am Nachmittag sind wir zurück in unserer Unterkunft. Am Abend führen wir euch in ein Restaurant aus, wo es leckere Thalis gibt. Nach dem anstrengenden Wandertag können wir uns hier so richtig satt essen. |
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| 5. Tag: Chinnar Wildschutzgebiet - Übernachtung im Dschungel | |
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Nach dem Frühstück starten wir mit dem Auto nach Chinnar. Die Strecke ist wunderschön. Sie windet sich zunächst durch die Teeplantagen, durch kleine Dörfer, Wälder und Sandelholzplantagen. Wir werden auf der ca. 4stündigen Fahrt mehrer Stopps einlegen, um die tolle Aussicht zu genießen, uns an einem Wasserfall zu erfrischen, oder einen indischen Tee, den Tschai zu schlürfen. Am Mittag erreichen wir die Chinnar Wildlife Sanctuary. Hier ist es wieder wärmer und trockener. Eine schmale Straße schlängelt sich in das Schutzgebiet. Wir fahren langsam, denn oft kann man Elefantenfamilien beim Überqueren der Straße beobachten. |
Hier gibt es keinen Ort, nur eine Station der Ranger an der schmalen
Durchgangsstraße. Wir sind mitten in der Wildnis. Bei einer
kleinen Wanderung durch den relativ offenen Dschungel mit den
örtlichen Wildhütern sind wir auf der Suche nach Affen,
Elefanten oder Bisons. Vielleicht kreuzt auch ein Pfau unseren Weg
oder bunt schillernde Schmetterlinge und Vögel begleiten uns.
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| Das Mittagessen nehmen wir in dem kleinen Restaurant der Rangerstation ein. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg in den Urwald, begleitet von 2 Führern der Rangerstation. Nach ca. 1 Stunde erreichen wir unser Dschungelhaus, in dem wir auf einfachen Matratzen übernachten. Unser Badezimmer ist der Fluss, der gleich neben dem Haus vorbei fließt. Unsere Führer bereiten ein vegetarisches Abendessen für uns zu, welches wir am Lagerfeuer genießen können. Mit den Geräuschen des Waldes und dem Geruch des Feuers schlafen wir heute Nacht ein. | |
| 6. Tag: Kumily - Fahrt durch die Berge, Teeplantagen und Gewürzplantagen | |
| Wir beginnen den Tag mit einer weiteren Wanderung durch die Wildnis in Chinnar, lauschen der Gesänge der Vögel am Morgen und halten Ausschau nach Tieren. Wir frühstücken im Dschungel vor unserer Hütte. Der Tee wird über dem Lagerfeuer zubereitet. Nachdem wir die Rangerstation wieder erreicht haben, müssen wir uns von diesem wunderschönen Ort verabschieden, um die Fahrt durch die Berge nach Kumily anzutreten. Die Straße windet sich hinauf und hinab. Auf dem Weg halten wir an einem atemberaubenden Aussichtspunkt an, hoch über der Ebene von Tamil Nadu. |
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Am Nachmittag erreichen wir Kumily, welches ebenfalls in den Western Ghats liegt. Das Klima ist sehr angenehm hier, die Tage warm bis heiß, die Nächte allerdings angenehm kühl. Kumily grenzt direkt an das Peryiar Tiger Reservat an, es ist von Tee- und Kaffeeplantagen und Gewürzgärten umgeben. In der sehr geschäftigen Hauptstraße im Ort gibt es einen Gewürzladen neben dem anderen und die ganze Straße duftet nach Zimt, Nelken und Kardamom. Angekommen in Kumily, erfrischen wir uns nach der langen Fahrt zunächst mit kühlen Willkommensdrink, einer Lassi (indisches Joghurtgetränk), |
| beziehen Sie dann unsere Zimmer, welche einen wunderschönen Blick auf die dunkel-grünen Kaffeeplantagen, den Dschungel und den umgebenden Garten haben. Manchmal kommen sogar die Affen bis zu den Bäumen neben dem Haus. Am Abend siehst du den Kathakali Tanz, ein Theater mit langer keralischer Tradition, in welchem aber nur mit der Mimik des Gesichts und des Körpers gesprochen wird. Wer mehr Aktion braucht ist richtig bei den Marshal Arts of Kerala, eine Kampfkunst, die du in einer Vorführung bewundern kannst. Im Anschluss wartet bereits ein köstliches Abendbrot in einem kleinen gemütlichen Gartenrestaurant auf uns. |
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| 7. Tag: Kumily - Teefabrik, Gewürzgarten, Ritt auf einem Elefanten | |
| Na, bist du vom lauten Schrei der Schwarzaffen oder dem gleichmäßigen Klopfen von nasser Wäsche auf einem Stein geweckt worden an diesem Morgen? Inder sind Frühaufsteher, es riecht wahrscheinlich schon nach deftig Gekochtem vom Nachbarhaus, wenn du das erste mal in die Sonne blinzelst. | |
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| Nach einem leckeren Gartenfrühstück deiner Wahl unternehmen wir mit einem Jeep eine Tour in die Umgebung von Kumily, durchstreifen die Tee- und Pfefferplantagen, besichtigen eine Teefabrik und lernen in einem Gewürzgarten all die Gewürze und Früchte kennen, die hier wachsen, von Kardamom über Vanille bis zur Jackfrucht. Nach dem Mittagessen kommen wir den grauen Riesen von Indien etwas näher. In den Kardamomplantagen mitten im Wald besteigen wir diese beeindruckenden Tiere, um uns von ihnen tragen zu lassen und bei den schunkelnden Bewegungen die schöne Landschaft zu genießen. | |
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Im Anschluss hat der Elefant ein bisschen Pflege verdient. Wir baden ihn und im Ausgleich dafür bekommen wir eine Dusche aus seinem Rüssel, während wir auf seinem Rücken sitzen (bitte Wechselsachen mitnehmen). Es ist eine tolle Gelegenheit, Elefanten ganz nah zu erleben. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, etwas durch den Ort zu schlendern und z. Bsp. von den in Kokosfett ausgebackenen Bananenchips zu probieren, für die der Ort ebenfalls bekannt ist oder das eine oder andere Souvenir zu erstehen. Am Abend bist du bei einer indischen Familie eingeladen. |
| Die Damen werden hier in einen Sari gewickelt und können sich mal so richtig indisch fühlen. Wenn die Herren gerne den Wind um die Beine spüren, sollten sie einmal den Doti binden üben, das indische Beinkleid für den Mann. Im Anschluss wird gemeinsam indisch gekocht und das Gekochte kommt zum Abendbrot auf den Tisch. Freu dich auf einen gemütlichen indischen Abend. | |
| 8. Tag: Periyar Wildschutzgebiet - Tagesprogramm Bamboo Rafting | |
| Den heutigen Tag verbringen wir im Wildschutzreservat, der Periyar Wildlife Sanctuary. | |
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| Dichten, tropischen Regenwald mit blühenden Bäumen, riesigen Bambussen und hohem Elefantengras durchwandern wir, überqueren kleine Bäche in dunklen Tälern und Grasländer. Die Hinterlassenschaften der Elefanten sind überall sichtbar und vielleicht sind die grauen Dickhäuter auch noch ganz in der Nähe. Ein Tiger hat einen Fußabdruck im Schlamm hinterlassen, Affen und Rieseneichhörnchen springen von Ast zu Ast. | |
| Baumhohe Bambusse und exotische Pflanzen werden dich zum staunen bringen. Erfahrene Ranger begleiten uns. Gegen Mittag besteigen wir Bambusflöße und fahren damit auf dem Periyar See, welcher inmitten des Schutzgebietes liegt. Von hier kann man die wunderschöne Natur genießen und die Tiere, die zum Ufer kommen, beobachten. Nach diesem spannenden und etwas anstrengenden Tag kannst du dich am Abend bei einer ayurvedischen Ölmassage entspannen. |
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| 9. Tag: Jeeptour durch die Dörfer Tamil Nadus | |
| Nach einem gemütlichen Frühstück im Garten Restaurant führt uns unser Weg heute von den Bergen Keralas in die heißen Ebenen von Tamil Nadu. Wir fahren mit dem Jeep, um den Blick nach allen Seiten frei zu haben. Abseits der Hauptsraße lernen wir das Landleben kennen, durchqueren Kokosnussplantagen, Zuckerrohr- und Weintraubenfelder. An einem heiligen | |
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Wasserfall können Sie sich reinwaschen, oder auch nur den Indern dabei zuschauen. Oft finden an diesem geschäftigen Pilgerort auch kleine Feste statt, Sadus sitzen mit verschränkten Beinen vor mit allerlei Dingen belegten Bananenblättern und führen Zeremonien durch. Wir machen viele Stopps an unserer Route, auf einen Tschai oder wir schlürfen den Saft einer Kokosnuss und kommen so immer wieder mit den netten Menschen ins Gespräch, sehen wie sie leben und arbeiten, die Wasserbüffel zusammen getrieben werden, die Frauen die Wäsche im Fluss waschen und anschließend zum Trocknen auf die |
| Wiese legen.Die Ziegel für den Hausbau in der Gegend werden in Handarbeit hergestellt und anschließend für das Brennen in hausgroße Häufen aufgeschlichtet. Die Frauen transportieren bis zu 13 Ziegelsteine auf dem Kopf. Es gibt so viel Interessantes zu entdecken an diesem Tag | |
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| in den Dörfern von Tamil Nadu. Die Nacht verbringen wir nahe den Dörfern und Feldern an einem wunderschönen Platz unter dem Sternenhimmel. Wir schlagen unser Lager nahe dem angrenzenden Dschungel auf, spannen unsere Hängematten zwischen den Bäumen und bereiten unser Abendbrot am Lagerfeuer zu. | |
| 10. Tag: Madurai - Menakshi Tempel und Fahrradrikshaw Tour | |
| Nach unserem Outdoor-frühstück fahren wir weiter nach Madurai, einer geschäftigen Stadt in Tamil Nadu, die besonders für ihren großen Menakshi Tempel bekannt ist. Bereits zeitig morgens beginnt unüberhörbar der eintönige Gesang vom Tempel her bis in die späte Nacht hinein. Viele Pilger strömen jeden Tag in den Hindu Tempel. Wir checken zunächst in unser Hotel ein und spülen uns den Reisestaub von der Haut, bevor wir uns mit der Stadt anfreunden und vor allem mit deren heiligen Kühen, die überall durch die Straßen laufen. |
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| Nach dem Mittagessen in einem Restaurant besteigen wir Farradrikschaws (Fahrradtaxis) und lassen uns durch die Altstadt um den Tempel herum fahren. Aus guter, erhöhter Position können wir das Gewimmel auf den Straßen beobachten. Märkte sind ein Erlebnis in Indien, voller Farben und Düfte. | |
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Wir halten am Gemüsemarkt, laufen durch die Straße der Bananenhändler, wo die gelben, grünen und roten Bananen sich bis unter die Decke stapeln. Schließlich kommen wir zu einem Markt für die alltäglichen Dinge des Lebens, wo auch die Schneider in einer langen Reihe sitzen an ihren fußbetriebenen Nähmaschinen. Am Abend besuchen wir den Tempel und tauchen ein in die besondere Atmosphäre und Spiritualität, die dieser ausstrahlt. Wir beobachten Priester, die Tempelzeremonien durchführen, die Menschen, wie sie Zwiegespräch mit ihren Göttern halten und bestaunen die wunderbare Architektur des über 500 Jahre alten Tempels. |
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| Vielleicht möchtest Du ein bisschen im Meditationsraum des Tempels sitzen und die friedliche Stimmung dort genießen, die Ruhe einatmen im sonst überall hektischen Indien. Auf dem Dach des Hotels kann man den Abend wunderbar ausklingen lassen, die Stadt überblicken und die beleuchteten Türme des Tempels | |
| 11. Tag: Kanyakumari - Pilgerort am südlichsten Ende Indiens | |
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Wie wäre es heute mit einem Appam mit Eicurry zum Frühstück? Danach geht es weiter bis zum südlichsten Punkt Indiens, nach Kanyakumari. Die Landspitze ist so spitz, dass man von hier den Sonnenuntergang und den Sonnenaufgang über dem Meer beobachten kann. Der kleine Ort ist ebenfalls ein wichtiger Pilgerort. Viele Inder besuchen den Tempel und gehen dann zum Meer. Du hast heute Nachmittag zur freien Verfügung, um das bunte Treiben am Strand zu beobachten. Die Inder gehen mit ihren Hosen |
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| und Hemden, die Frauen mit ihren Saris baden. Bis zu den Knien stehen Sie im Wasser und warten auf die Wellen, die sie nass spritzen. Du kannst es genauso machen, aber ein Platz für den Bikini oder die Badehose ist es hier nicht. Weiterhin kannst du den Tempel besuchen, am Fischerdorf entlang bis zu einer festlichen gelb getünchten Kirche laufen und am Abend den Sonnenuntergang über dem Meer genießen. Auch zum Schoppen laden die verschiedensten Läden ein. |
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| 12. Tag: Varkala – Strand, Meer und Musik | |
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Wir bleiben am Meer. Nach dem Frühstück geht es mit dem Zug nach Varkala. Eine Zugfahrt in Indien ist ein Erlebnis für sich, voll von Menschen und Leben und Geschichten. Beim Rattern über die Schienen bläst uns der Wind um die Ohren und wir erreichen Varkala am frühen Nachmittag. Hier haben Meer und Wind ein steiles, rotes Cliff geformt, auf welchem sich nun Hotels, Pensionen und Restaurants inmitten von Kokosnusspalmen mit tollem Blick auf das Meer angesiedelt haben. |
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Abends gibt es Musik und Tanz. In den Restaurants gibt es Gerichte aus aller Welt. Am Abend liegen die frischen Fische aus, welche Sie sich frisch zubereiten lassen können. Am Fuße des Cliffs erstreckt sich ein schöner Sandstrand. Hier sind Badehose und Bikini ein gewohntes Bild. Wir beziehen unsere Zimmer in einem schönen Hotel auf dem Cliff. Sie haben den heutigen Tag zur freien Verfügung, um in den Läden zu stöbern, zu schwimmen oder am Strand zu relaxen. |
| 13. und 14. Tag: Varkala – Strand, Meer, Musik und Yoga | |
| Indien ist das Land des Yoga. Heute Morgen machen wir eine Yoga Stunde für Anfänger. Keine Angst, wir müssen nicht die Füße hinter dem Kopf verknoten. Es ist eine kleine Einführung in das Yoga, die Kunst der Körperbeherrschung und Entspannung, in der du einfach das wichtigste über Yoga erfährst und einfache Übungen ausprobierst. | |
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| Den Rest des 14. und auch den 15. Tag hast du zu freien Verfügung zum Baden und Relaxen am Strand und zum Schlemmen in den Restaurants deiner Wahl. Optional kannst du dich auch bei einer ayurvedischen Massage entspannen oder einen Kosmetik Termin in Anspruch nehmen. Varkala bietet alles, was das Herz des Reisenden begehrt, der sich mal entspannen und sich verwöhnen lassen will. Es gibt jede Menge Läden zum Stöbern und Erwerben der letzten Souvenirs. Die Stadt Varkala ist klein aber entlang der Hauptstraßen ist geschäftiges Treiben, Sari Häuser, Gemüseläden und Blumenhändler buhlen um die Gunst der Käufer. Wenn du dir einen von diesen glitzernden, farbenfrohen 5 m langen Stoffen, einen Sari, mit nach Hause nehmen möchtest, dann ist hier eine gute Gelegenheit, abseits von der Touristenmeile, ein tolles Stück zu erstehen. Die beiden Tage in Varkala kann jeder selbst wählen, was er essen möchte in den unzähligen Restaurants. Den letzten Abend lassen wir bei einem köstlichen gemeinsamen Abendessen ausklingen, bevor dann jeder seine Sachen für den Abflug packt. | |
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| 15. Tag: Rückflug Deutschland | |
| Entsprechend eurer Flugzeit bringen wir euch zum ca. 1 Stunde entfernten Flughafen von Trivandrum. | |
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Unsere Leistungen:
Teilnehmerzahl/ Gruppengröße:
Zusatzkosten:
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| Reisetermine: Dies ist eine individuelle Tour und kann jeden Tag vom 01.Oktober bis 31.Mai in jedem Jahr gebucht werden. Sie können diese Tour auch als Trip für 2 Personen buchen. |
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| Hinweise zur Reise:
Normalerweise läuft die Reise entsprechend ihrer Beschreibung ab. Unter bestimmten Bedingungen, wie zum Bsp. schlechtem Wetter oder einem Festival in einem Ort, welches wir besuchen möchten, kann der Reiseverlauf etwas abgeändert werden. Alle beschriebenen Programmpunkte sind aber weiterhin in der Reise enthalten. Unsere Mahlzeiten nehmen wir meist in typisch indischen Restaurants ein, zu einigen Gelegenheiten kochen wir auch selbst oder gemeinsam mit einer indischen Familie. Euer Reiseleiter wird euch durch die köstliche, indische Küche führen, damit ihr alles ausprobieren könnt. Die Reise wird von einem englischsprachigen Reiseleiter geführt, der Malayalam, die Sprache Keralas und Tamil, die Sprache Tamil Nadus spricht. Die Reise wird garantiert bei einer Mindestteilnehmerzahl von 2 Personen durchgeführt. Mit 8 Personen maximal reisen wir in kleinen Gruppen Indien interessierter Reisender, mit welchen man die tollen Eindrücke teilen kann.
Hinweise zu den Unterkünften: Wir wollen den Menschen und dem Leben in Indien möglichst nahe kommen und schlafen daher meist in Familienpensionen (Home Stays). Die Räume sind einfach, gemütlich und sauber, mit Toilette und Dusche. Meist haben Sie einen Balkon mit tollem Blick in die Umgebung oder in den umgebenden Garten. Zwei Nächte verbringen wir in Mittelklasse Hotels in Städten. Im Dschungel schlafen wir in einfachen Hütten auf Matratzen, eine Toilette ist vorhanden, baden können wir im Fluss. Nach unserer Dorftour in Tamil Nadu schlafen wir in einem Camp nahe einem Dorf in der Hängematte oder einem einfachen Haus. In der Dorfregion gibt es keine Pensionen oder Hotels für Touristen. Im Camp gibt es nur eine einfache Erdlochtoilette, waschen kann man sich im Fluss. Auf dem Hausboot erwarten uns komfortable Doppelbettzimmer mit Toilette und Dusche.
Anforderungen an die Teilnehmer: Um an der Reise und den eingeplanten Touren teilzunehmen ist eine durchschnittliche Kondition ausreichend. Auch ältere Kinder ab 10 Jahren können an der Tour teilnehmen. Die Wanderungen finden in bergigem Gelände statt, wir sind aber gemütlich unterwegs, denn wir wollen ja die Umgebung genießen und Tiere beobachten. Die Straßenverhältnisse in Indien sind zum Teil schlecht. Relativ kurze Distanzen können längere Fahrzeiten in Anspruch nehmen. Die längste Fahrstrecke von ca. 6 – 7 Stunden legen wir am 5. Tag zurück. Alle weiteren Fahrten sind in 2 – 4 Stunden zu bewältigen. Diese Reise ist keine Luxusreise, wir übernachten nicht in Ressorts oder teuren Hotels. Wir essen in ganz normalen indischen Restaurants, in welche auch die Inder zum Essen gehen. In Indien herrschen andere Sitten als in Europa, die jeder Reisende respektieren sollte. Somit sind sehr kurze Röcke und Hosen oder Trägershirts ungeeignete Kleidungsstücke für deine Reise. Außer in Varkala sollte man auch nicht mit Bikini oder Badehose am Strand liegen. Wenn du fragst, bevor du ein Foto von jemandem machst, haben die wenigsten was dagegen. Inder lieben es fotografiert zu werden und fragen oft von sich aus, ob man nicht ein Foto machen will. Die Temperaturen sind warm bis heiß. In den Bergen kann es aber auch mal kühl werden oder regnen. Eine dünne Regenjacke und ein Pullover sollten also trotzdem im Gepäck sein.
Unbedingt mitzubringen sind:
Gesundheitshinweise: Die aktuellen medizinischen Informationen entnehmt ihr den Hinweisen vom Auswärtigen Amt: Das Malariarisiko ist auf unserer Reiseroute in Kerala und im Westen Tamil Nadus als eher gering einzuschätzen.
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| Für den Kontakt in Deutschland schreibe an Franka: lieblings-sued-indien-reise@gmx.de
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